Organische Dysphonie

Organische Stimmstörungen beruhen auf organisch feststellbaren Veränderungen. Diese können beispielsweise entzündliche Veränderungen des Kehlkopfes (z. B. akute Layngitiden), Kehlkopfanomalien, Kehlkopfpapillomatosen, Zysten, Polypen und Folgen von Lähmungen oder Tumoren sein. Auch können Stimmstörungen im Rahmen chromosomaler Veränderungen oder auf dem Boden eines Refluxes entstehen sowie hormonell oder traumatisch bedingt sein. 

Die organische Dysphonie bezeichnet eine Stimmstörungen, bei denen es aufgrund von Überlastungen, Fehlbildungen, Verletzungen (durch Operationen, Unfälle etc.) oder entzündlichen Erkrankungen (z. B. chronische Kehlkopfentzündungen) zu organischen Veränderungen im Bereich des Stimmapparates kommt (u. a. Ödeme, Knötchen, Lähmungen).

Die Stimme klingt meist sehr heiser und es kann zu einem teilweisen oder kompletten Stimmverlust kommen. Je nach Ursache und Ausmaß der Störung ist die Stimme stark verhaucht oder doppeltönig (diplophon).